Riggertalschleife: Schreiben an Bezirksgemeinschaft und Gemeinden

22/05/2012

Die Plattform Pro Pustertal (PPP) sieht eine wesentliche Aufgabe darin, aktuelle Probleme des Tales im Bereich Umwelt, Verkehr, Denkmalpflege und Schutz der öko- und soziokulturellen Eigenheit des Tales kritisch zu verfolgen und möglichen Fehlentwicklungen entgegenzusteuern.
Der Bau der Riggertalschleife wurde in der Vergangenheit von den Nutzern der öffentlichen Verkehrsmittel, besonders der Pendler, sowie der PPP und anderen umweltbewussten Vereinen, z.B. dem Alpenverein, immer wieder angemahnt. Auch verantwortliche Politiker in der Bezirksgemeinschaft Pustertal und Eisacktal sowie die Bürgermeister selbst stellten sich hinter diese Forderung.  

Tatsache ist, dass bisher nichts Konkretes zur Verwirklichung dieser verkehrstechnisch wichtigen Infrastruktur geschehen ist. Schlimmer noch: Als die PPP am 20.11.2009 das beim Ideenwettbewerb für den Bau der Riggertalschleife bevorzugte Projekt durch die Projektanten vorstellen lassen wollte, wurde dies von “zuständiger” Stelle des Landes vereitelt.

Die PPP ist überzeugt, dass im Sinne einer umwelt- und zukunftsgerechten Verkehrspolitik dem Zug absoluter Vorrang vor dem motorisierten Individualverkehr einzuräumen ist, und dass somit die Optimierung des Schienennetzes im Pustertal und im ganzen Land Vorrang vor weiteren Straßenbauten, Erweiterungen, Begradigungen und auch manchen Umfahrungsstraßen, wie z.B. Vintl, haben muss. Wenn diese Hierarchie der Werte eingehalten wird, dann ist es auch in der derzeitigen Wirtschafts- und Finanzkrise möglich, für die Verbesserung dieser Infrastruktur die notwendigen Finanzmittel flüssig zu machen. Den Rest des Beitrags lesen »


Pressemitteilung: Riggertalschleife

27/04/2012

Letzthin häufen sich öffentliche Forderungen nach dem baldigen Bau der Riggertalschleife. Angeblich steht einer Realsierung das Veto des Landeshauptmannes wegen finanzieller Bedenken im Wege. Dies ist angesichts der anstehenden Ausgaben für zum Teil von der betroffenen Bevölkerung unerwünschte Großumfahrungen schwer nachvollziehbar. Die Riggertalschleife und weitere gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Fahrtzeiten und Erhöhung der Kapazität sind auf jeden Fall unerlässlich, wenn die Pustertaler Bahn ihren vollen Beitrag zur Mobilität im Pustertal leisten soll. Zudem kommt dem öffentlichen Verkehr und im speziellen der Bahn nicht zuletzt aufgrund der anhaltenden Krise und der unausweichlichen Verteuerung der fossilen Energien eine rasant zunehmende Bedeutung zu. Wir hoffen, dass auch der Landeshauptmann die Zeichen der Zeit und die gebotenen Prioritäten erkennt.

Für die PPP Walter Harpf, Michael Töchterle

26.04.2012


Walter Harpf zum geplanten Bahnhof Vierschach – “ZETT” 29.01.2012

29/01/2012

Mit Vorbehalten vor allem in puncto Kosten/Nutzen, aber nicht grundsätzlich ablehnend stehen die Vertreter der „Plattform Pro Pustertal“ dem Projekt „Ski-Bahnhof Vierschach“ gegenüber. Oder wie Walter Harpf es formuliert: „ In Vierschach reichen Seilbahn und Piste bereits bis zur Bahnlinie, es handelt sich daher um einen vertretbaren Eingriff.“

Probleme sieht Harpf jedoch etwa in den notwendigen Zusatzmaßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation im Pustertal: „Die anzustrebende Straßenverkehrsverminderung kann nicht eintreten, wenn gleichzeitig dem Autoverkehr alle Schleusen geöffnet werden – wie man am unverdrossen fortschreitenden E66-Ausbau sieht. Allein die Umleitung der Hotel-Skibusse zu den Bahnhöfen reicht nicht.“ Kritik gibt es zudem an der politischen Vorgehensweise und Kommunikation, die – so Harpf – wie schon beim Projekt Ried zu wünschen übrig lasse: „Beispielsweise wäre eine Kronplatz-Anbindung an das Brunecker Mobilitätszentrum bei gleichzeitiger Realisierung einer geringfügig kürzeren Ried-Piste sicher nicht auf eine derartige Ablehnung gestoßen.“ Den Rest des Beitrags lesen »


Riggertalschleife: alle dafür, nur wie und wann?

24/02/2011

Pressemitteilung

Die Plattform Pro Pustertal hat zu ihrer Sitzung am 22. Februar Vertretungen der Lokalkörperschaften und verschiedener Organisationen eingeladen, um die Lage betreffend die Verwirklichung der Riggertalschleife zu besprechen. Landesrat Widmann hatte sich aus terminlichen Gründen entschuldigt.

PPP-Sprecherin Christine Baumgartner leitete mit einer chronologischen Darstellung der bisherigen Entwicklung ein, es folgten die Stellungnahmen der Präsidenten der Bezirksgemeinschaften Pustertal und Eisacktal, Roland Grießmair und Peter Gasser. Beide bekräftigten den Willen der Bezirksgemeinschaften, sich mit Nachdruck für die Verwirklichung dieses für beide Bezirke strategischen Vorhabens einzusetzen. Den Rest des Beitrags lesen »


Bretella ferroviaria Val di Riga: tutti d’accordo, ma quando e come?

24/02/2011

Comunicato stampa

Per discutere della realizzazione della bretella ferroviaria sulla val di Riga, la Piattaforma Pro Pusteria ha invitato alla propria riunione del 22 Febbraio i rappresentanti degli enti pubblici locali e di diverse organizzazioni. L’assessore provinciale Widmann si è scusato di non poter intervenire a causa di altri impegni.

La portavoce dell’associazione, Christine Baumgartner, ha introdotto l’incontro ricordando cronologicamente lo sviluppo del progetto della bretella della val di Riga. Sono seguiti gli interventi dei presidenti delle Comunità di valle Pusteria e Val d’Isarco Roland Grießmair e Peter Gasser. Entrambi hanno sottolineato la volontà delle Comunità di valle di impegnarsi con energia a favore della realizzazione di questa opera che è strategicamente importante per entrambe le comunità. Den Rest des Beitrags lesen »


Pustertal: Mobilitätspolitik statt Illusionen aus Beton

20/02/2011

Pressemitteilung

Der Bautenlandesrat spricht in seiner jüngsten Presseaussendung von “Halbzeit” beim Ausbau der Pustertaler Straße, verbunden mit der Ankündigung, nicht etwa die Strategie überdenken, sondern am bisherigen Ausbauprogramm festhalten zu wollen.

Am ärgerlichsten ist dabei die ständig wiederholte Behauptung, der Straßenausbau diene dazu, Staus zu vermeiden. Verbreiterungen und Begradigungen führen nur zu höheren Geschwindigkeiten und damit nicht nur zu mehr Schadstoffen und Lärm, sondern auch zu mehr Verkehr und einem höheren Staurisiko. Die höchste Kapazität hat eine Straße bei mäßigen Geschwindigkeiten, wie sie etwa auf den noch nicht ausgebauten Abschnitten der Pustertaler Straße gefahren werden. Abgesehen davon gibt es ausgedehnte Staus nach wie vor nur an einzelnen Tagen in der touristischen Hochsaison und es wäre ein sinnloses Unterfangen, die Infrastruktur diesen absoluten Spitzentagen anpassen zu wollen.

Von besonderer “Rücksicht auf ein landschaftlich sensibles Gebiet” kann keine Rede sein. Den Rest des Beitrags lesen »


Pressemitteilung: Schließung des Güterbahnhofs Bruneck

09/12/2010

Die Plattform Pro Pustertal nimmt mit großem Bedauern die bevorstehende Schließung des Brunecker Verladebahnhofes zur Kenntnis. Seit Jahren haben wir diese Entwicklung vorausgesehen und in Gesprächen mit Landesrat Widmann darauf gedrängt, die Verlagerung der zahlreichen Holztransporte im Pustertal von der Straße auf die Schiene zu aktivieren,woran auch lokale Holzhändler intersessiert waren. Leider wurden unsere Vorschläge nicht ernst genommen, im Gegenteil – scheibchenweise wurden die Anlagen dafür abgebaut.

Nun war jedoch erst am 25.11.2010 in der “Dolomiten” folgende Aussage des Landesrates Widmann zu lesen: “Für die kleinen regionalen Betriebe ist die rollende Landstraße eine dankbare Lösung” und dass auch der “traditionelle Warentransport auf der Schiene sowie der unbegleitete intermodale Verkehr, bei dem der Zugwagen nicht mitgeführt wird” auszubauen sei. Das sieht das Konzept mit den Zielen und Maßnahmen der Handelskammer laut “Dolomiten” vom 1.12.2010 ebenfalls vor, der Warenverkehr soll laut Präsident Ebner “so umfangreich wie möglich von der Straße auf die Schiene verlagert werden.” Den Rest des Beitrags lesen »


Comunicato stampa: chiusura scalo merci di Brunico

09/12/2010

La Piattaforma Pro Pusteria prende atto con grande rammarico della chiusura della rampa merci presso la stazione ferroviaria di Brunico. Da anni avevamo previsto questa decisione e nei nostri incontri con l’assessore Widmann avevamo insistito sulla necessità di impegnarsi per attivare in Pusteria lo spostamento del trasporto del legname dalla strada alla rotaia. Spostamento a cui erano peraltro interessati gli stessi commercianti locali di legname. Le nostre proposte non sono state purtroppo prese sul serio, al contrario -uno dopo l’altro- sono stati chiusi tutti gli impianti necessari a questo scopo.

Solo il 25 Novembre 2010, il “Dolomiten” ha però pubblicato queste affermazioni dell’assessore Widmann: “Per le piccole aziende regionali, la “strada viaggiante” costituisce una buona soluzione” e che è necessario potenziare anche “il trasporto tradizionale di merci su rotaia come pure il trasporto intermodale non accompagnato, dove non si trasporta la motrice dei camion”. Questi propositi sono presenti anche negli obiettivi e nei provvedimenti previsti dalla Camera di commercio, e pubblicati dal “Dolomiten” del 1.12.2010 in cui il presidente Ebner affermava che “il trasporto di merci deve essere trasferito il più possibile dalla strada alla rotaia.” Den Rest des Beitrags lesen »


Vollversammlung: Resolution zur Riggertalschleife

27/11/2010

An die
Südtiroler Landesregierung

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann
Sehr geehrte Frau Landesrätin
Sehr geehrte Herren Landesräte

Offener Brief und Resolution zur Riggertalschleife

Die Plattform Pro Pustertal hat sich in ihrer Vollversammlung am 26. November 2010 eingehend mit dem Verkehrsproblem im Pustertal auseinandergesetzt. Mit Nachdruck weist sie darauf hin, dass der Ausbau der Pustertaler Straße mit größter Behutsamkeit zu geschehen hat und lehnt alle Maßnahmen ab, die als Vorstufe einer Schnellstraße zu erkennen sind, wie etwa das Ansinnen verschiedener Kreise, Überholspuren zu errichten. Es ist eine Binsenweisheit: Schnellere Straßen produzieren zusätzlichen Individualverkehr und gerade das brauchen wir alle nicht mehr. Vielmehr gilt es, den Personenverkehr auf die öffentlichen Verkehrsmittel und auf den Hauptachsen Südtirols vor allem auf die Bahn zu verlegen. Die Landesregierung hat diesbezüglich in den letzten Jahren viel geleistet, wofür sie Anerkennung verdient. Es gilt nun, die Schwerpunkte neu zu setzen: Der öffentliche Verkehr muss auf allen Ebenen stärker gefördert und gefordert werden (wir meinen dabei nicht Gratistickets) und der Individualverkehr muss mit effektiven Maßnahmen vermindert werden. Das heißt konkret, dass Investitionen in die Bahn gegenüber den Straßenbauten absoluten Vorrang bekommen müssen. Den Rest des Beitrags lesen »


Assemblea: Risoluzione sulla bretella Val di Riga

27/11/2010

Alla
Giunta provinciale di Bolzano
al sig. Presidente della Giunta provinciale
Dott. Luis Durnwalder

Oggetto: Risoluzione riguardante la bretella ferroviaria della valle di Riga

La Plattform Pro Pustertal-Piattaforma per la Pusteria, nel corso della sua Assemblea generale del 26.11.2010, si è occupata a lungo del problema relativo al traffico in val Pusteria e ha ribadito che proposte come la realizzazione di corsie di sorpasso sulla strada della Pusteria fra Rio di Pusteria e Brunico è una via che va nella direzione sbagliata, perché strade più veloci producono solamente più traffico individuale. Proprio quello di cui non abbiamo certo bisogno. Crediamo sia molto più necessario far viaggiare le persone sui mezzi pubblici e, sulle direttrici più importanti dell’Alto Adige, soprattutto in ferrovia. Gli sforzi fatti in questo senso dalla Giunta provinciale non sono pochi e meritano un apprezzamento. E’ importante però ribadire ancora una volta alcuni punti fermi: il traffico su mezzi pubblici deve essere promosso con più forza a tutti i livelli, e non pensiamo assolutamente a “biglietti gratis”; mentre invece quello su mezzi privati deve essere contenuto con soluzioni concrete. Ciò significa anche che gli investimenti nella ferrovia devono avere assoluta priorità nei confronti di quelli sulla costruzione di strade e che la realizzazione della bretella ferroviaria della valle di Riga deve costituire un obiettivo essenziale da realizzare in tempi brevi. Den Rest des Beitrags lesen »


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