Tobl-Variante: Klarstellung

12/03/2011

Betrifft: Zitat Franz Pircher in „Zweiarmige den Einarmigen unterlegen“ PZ 05-2011

Dr. Franz Pirchers Aufforderung an die PPP, in Sachen Einfahrt Gadertal via Tobl doch gefälligst still zu sein, erfordert eine Klarstellung.

Richtig ist, dass damals nicht nur von Franz Pircher, sondern unter anderen auch von Ing. Konrad Bergmeister und LH Durnwalder die “mit Abstand günstigere“ Tobl- Variante vorgeschlagen wurde. Wenn es schließlich doch zur überteuerten und Landschafts entstellenden Klosterwaldausfahrt kommen sollte, müssen dafür BM Gräber und der Lorenzner Gemeinderat sowie LR Mussner geradestehen.

Für PPP war immer klar, dass die Tobl-Variante gegenüber einer Einfahrt an der Sonnenburg oder beim Klosterwald vorzuziehen ist. Was sie jedoch immer klar ablehnte, war die Fortsetzung des Tobl-Anschlusses von Runggen via Tunnel unter St. Martin Richtung Umfahrungssstraßenkreuzung in St. Lorenzens Osten, als Teil einer Unterpustertaler Schnellstraße.

Dies hätte uns, ganz abgesehen von den immensen Kosten, auch in St. Lorenzen nach Vintler Vorbild eine zweite Umfahrungsstraße gebracht. Daß dieses Projekt niemand wollte, war und ist auch ohne „politisches Fertigmachen“ von Seiten der „Dolomiten“ jedem klar.

11.03.2011
Für die PPP
Walter Harpf


Pustertal: Mobilitätspolitik statt Illusionen aus Beton

20/02/2011

Pressemitteilung

Der Bautenlandesrat spricht in seiner jüngsten Presseaussendung von “Halbzeit” beim Ausbau der Pustertaler Straße, verbunden mit der Ankündigung, nicht etwa die Strategie überdenken, sondern am bisherigen Ausbauprogramm festhalten zu wollen.

Am ärgerlichsten ist dabei die ständig wiederholte Behauptung, der Straßenausbau diene dazu, Staus zu vermeiden. Verbreiterungen und Begradigungen führen nur zu höheren Geschwindigkeiten und damit nicht nur zu mehr Schadstoffen und Lärm, sondern auch zu mehr Verkehr und einem höheren Staurisiko. Die höchste Kapazität hat eine Straße bei mäßigen Geschwindigkeiten, wie sie etwa auf den noch nicht ausgebauten Abschnitten der Pustertaler Straße gefahren werden. Abgesehen davon gibt es ausgedehnte Staus nach wie vor nur an einzelnen Tagen in der touristischen Hochsaison und es wäre ein sinnloses Unterfangen, die Infrastruktur diesen absoluten Spitzentagen anpassen zu wollen.

Von besonderer “Rücksicht auf ein landschaftlich sensibles Gebiet” kann keine Rede sein. Den Rest des Beitrags lesen »


Zur Eröffnung des Sonnenburger Tunnels

27/12/2010

Pressemitteilung der Plattform Pro Pustertal und des Heimatpflegeverbands Pustertal

Anläßlich der Eröffnung des Sonnenburger-Tunnels am 22.12. und der morgigen offiziellen Einweihung gilt unser Verständnis den Bewohner/innen des Dorfteiles Sonnenburg, welche nach Jahren der Lärm- und Staubbelastung und nächtlichen Sprengungen nun aufatmen können. Hinzu kamen besorgniserregende Schäden an manchen Gebäuden, besonders die mittelalterlichen Fresken in der Krypta der Sonnenburger Kapelle haben schwer gelitten und Unverständnis in der Bevölkerung ausgelöst. Die Plattform Pro Pustertal und der Südtiroler Heimatpflegeverband können jedoch die Freude über die Fertigstellung des Tunnels nicht teilen. Zu groß ist der störende Einfluß auf das einmalige Ensemble in der Bannzone des prähistorisch besiedelten Burghügels, unwiderbringlich verloren der uneingeschränkte Blick von allen Seiten auf dieses Pustertaler Juwel.

Die Sorge dieser beiden Vereine besteht jedoch weiter und betrifft Das zweite Baulos mit der geplanten Gadertaleinfahrt, welches wiederum große Beeinträchtigung der Kultur-und Naturlandschaft im gegenüberliegenden Klosterwald mit Kapelle und Soldatenfriedhof bringen wird. Angesichts der knapper werdenden Geldmittel stellt sich noch dringender die Frage, ob nicht doch die vom Kniepaß abgehende Toblvariante mit bereits bestehender Straße zur Biogasanlage die schonendere und kostengünstigere Lösung wäre. Der von der Plattform Pro Pustertal und dem Heimatpflegeverband seit Jahren angeregte Kosten-Nutzen-Vergleich beider Varianten steht immer noch aus. Wir appellieren deshalb erneut an die politisch Verantwortlichen, aus Respekt der Bevölkerung gegenüber diesen Vergleich unbedingt in Angriff zu nehmen und den betroffenen Bewohner/innen dadurch vor Beginn der Arbeiten die Mitsprache zu ermöglichen.

Dr.Christine Baumgartner
Plattform Pro Pustertal
Dr.Claudia Plaikner
Heimatpflegeverband Pustertal


St. Lorenzen: Transparente gegen Klosterwald-Ausfahrt entfernt

20/12/2010

Kürzlich wurden diese Planen auf Anweisung der Lorenzner Bürgermeisters entfernt.
Die Ermächtigung des Grundbesitzers lag vor und der Abstand zur Straße war ausreichend, um keine Sicherheitsgefährdung für den Verkehr darzustellen.
Wir bitten darum, diese Planen anlässlich der bevorstehenden Einweihung des Sonnenburgtunnels in Text oder Bild zu erwähnen.

Mit Dank

Walter Harpf
für die PPP – Aktionsgruppe Sonnenburg


Italia Nostra: Per la variante Tobl | Für die Tobl-Variante

06/03/2010

Lettera aperta

Poco più di un anno fa le vibrazioni derivanti dalla costruzione di un tunnel sotto Castel Badia, perla architettonica e paesaggistica tra le più belle dell’arco alpino, causarono numerose crepe e il danneggiamento di stucchi barocchi nonché di parti dei rari affreschi romanici nella cripta dell’originaria cappella del castello. Già da anni le locali associazioni ambientaliste si battevano perché il complesso di Sonnenburg (Castel Badia) non venisse nemmeno sfiorato dai lavori stradali, purtroppo senza venire minimamente ascoltate. Ma non è ancora troppo tardi per spostare per quanto possibile i lavori stradali dall’insieme di Sonnenburg, preservandone non solo l’integrità artistica, ma anche il quadro di “insieme” paesaggistico. Se si parla quindi di nuovo accesso alla Val Badia dalla Val Pusteria, le opzioni attualmente in gioco sono due: la Variante Tobl e la Variante Klosterwald. Le associazioni dei protezionisti di lingua tedesca, il Landesverband für Heimatpflege (HPV), e la Plattform pro Pustertal (PPP), e inoltre Italia Nostra sostengono le ragioni della variante Tobl, la Provincia invece quelle della variante Klosterwald. Den Rest des Beitrags lesen »


Klosterwaldvariante: Antwort auf Flugblatt der SVP St. Lorenzen

03/02/2009

Reaktion der PPP auf das Flugblatt der SVP- Sankt Lorenzen “PRO + CONTRA KLOSTERWALDVARIANTE”

Die PPP verwehrt sich energisch gegen die Unterstellung, sie sei jemals mit der “Klosterwald-Variante” als Gadertaleinfahrt einverstanden gewesen!

Die Verschiebung der Gadertaleinfahrt um ca. 200m Richtung Westen – nicht zuletzt auf Druck der PPP – wurde von uns lediglich als kosmetische, aber unwesentliche Verbesserung bezeichnet. Den Rest des Beitrags lesen »


PM: Anbindung des Ahrntals

17/06/2008

Die Plattform Pro Pustertal nimmt mit Befremden zur Kenntnis dass die Landesregierung – laut Aussage des Hn. LR Mussner – bereits an einem Konzept für eine Anbindung des
Ahrntales von der Peintner Brücke bei St. Lorenzen aus plant. Damit würde die Landesregierung nahtlos an Straßenbauprojekte anschließen, welche große Teile der Bevölkerung ablehnen. Die Gemeinde St. Lorenzen beispielsweise lehnt mit einem ausdrücklichen Gemeinderatsbeschluss vom April 2008 eine solche Straßenverbindung ab, im programmatischen Dokument des Bürgermeisters ist ebenfalls eine neue Straßenverbindung zwischen St. Lorenzen und Bruneck ausdrücklich ausgeschlossen – zumindest solange sich Bürgermeister Gräber an sein eigenes Wort hält. Den Rest des Beitrags lesen »


Anschluss Gadertal: eine Fehlentscheidung

14/04/2008

Die neue Anbindung der Gadertaler Straße an die Pustertaler Straße beim Klosterwald soll noch in diesem Jahr in Bau gehen. Die Plattform Pro Pustertal kann nur nochmals bekräftigen, dass sie die vom Land durchgesetzte Variante für einen schweren Fehler hält. Auch wenn sie gegenüber der ursprünglich vorgesehenen Kreuzung direkt am Sonnenburger Hügel einen gewissen Fortschritt darstellt, ist sie aus unserer Sicht nicht tragbar und die Tobl-Variante wäre auf jeden Fall vorzuziehen gewesen.

  • Es ist immer noch eine schwere landschaftliche Beeinträchtigung in einem landschafttlich-historisch sehr wertvollen Gebiet. Es wird damit auch westlich von St. Lorenzen das Tal mit einem aufwändigen Bauwerk durchschnitten (Brücke über Eisenbahn und Stausee, überzogenes Kreuzungsbauwerk), in unmittelbarer Nähe der Kolsterwald-Kapelle. Der Blick von Bruneck kommend und von Sonnenburg aus Richtung Kniepass wird schwer entstellt. Das Gesamtensemlbe zwischen Sonnenburg und Kniepass, das auch aus touristischer Sicht einen einmaligen Wert darstellt, ist damit zerstört.
  • Die vorgesehenen Kosten von über 41 Millionen Euro für die Anbindung einer Straße, die im Jahresschnitt ca. 5.000 Fahrzeuge am Tag aufweist, können nur als aberwitzig bezeichnet werden. Man bedenke auch die hohen Instandhaltungskosten. Angesichts solcher Entscheidungen wirken die Kostenargumente bei anderen Projekten wenig glaubwürdig. Den Rest des Beitrags lesen »

Meilensteingespräche 2007 | Colloqui alla pietra miliare 2007

25/08/2007

Wir haben uns heuer zum dritten Mal beim Meilenstein versammelt, um eine verantwortbare und nachhaltige Mobilitätspolitik im Pustertal einzufordern.

Beim öffentlichen Verkehr sind endlich Fortschritte zu verzeichnen. Mit der Sanierung der Bahnhöfe,neuem Rollmaterial und der Vertaktung des regionalen Bahnverkehrs wird langjährigenForderungen entsprochen. Das begrüßen wir und hoffen auf eine zügige und konsequente Umsetzung. Den Rest des Beitrags lesen »


Einladung Meilensteingespräche 2007 | Invito ai Colloqui alla pietra miliare 2007

21/08/2007

Meilensteingespräche 2007

Samstag, 25. August, 15-18 Uhr, Römischer Meilenstein/Sonnenburg, St. Lorenzen

Auch dieses Jahr finden in Sonnenburg (St. Lorenzen) die Meilensteingespräche statt. Wir unterstreichen damit in erster Linie unsere Forderung nach einer nachhaltigen Verkehrspolitik im Pustertal. Auch wenn sich jetzt endlich Fortschritte bei der Pustertaler Bahn ankündigen, bleibt die Politik des Landes weiterhin in erster Linie von großzügigen Straßenbauten bestimmt. In Vintl soll bald der bisher längste Neubauabschnitt der Pustertaler Straße entstehen, bei Sonnenburg ein überzogenes Kreuzungsbauwerk – und eine Reihe von weiteren Projekten stehen auf der “Warteliste”. Damit wird das Verkehrswachstum weiter angeheizt, und es wird sich sicher nicht nur mit schönen Worten wie “Klimatal” bremsen lassen. Den Rest des Beitrags lesen »


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