Das Promotorenkomitee, welches am 7.November 2010 in Bruneck die Volksbefragung zum umstrittenen “skitechnischen Ausbau des Nord-Ost-Hanges am Kronplatz” organisiert hatte, nimmt mit großem Bedauern zur Kenntnis, dass auch die letzten betroffenen Grundbesitzer/innen dem Druck der Kronplatz-AG nicht mehr Stand halten konnten.
Gemeinsam mit der „Aktionsgemeinschaft Reischach „ der „Plattform Pro Pustertal“ kämpften viele umweltbewusste Bürger/innen gegen die Verbauung dieses bisher noch unberührten Naherholungsgebietes am Kronplatz. Die Hauptargumente waren angesichts der weltweiten Probleme wie Klimawandel, Finanz-und Energiekrise ökologische und und ökonomische Überlegungen gleichermaßen.
Der mühsame Weg zur Volksbefragung begann bereits im Februar 2009 mit der Antragstellung, Ende April wurden bereits die nötigen 1.085 Unterschriften (8% der Wahlberechtigten) übergeben Dass die Landesregierung das Privatunternehmen Kronplatz AG extrem fördert, wurde klar, als das Projekt für die Neuerschließung bereits im Juni 2009 in den neuen Skipistenplan widerrechtlich eingetragen wurde, ohne den nötigen Antrag der Gemeinde Bruneck.
Dann ging es durch rigorose Auslegung der Sperrfristen angesichts der kommenden Gemeinderatswahlen sehr schleppend voran und erst im August 2010 erhielten wir grünes Licht für die Abhaltung der Volksbefragung am 7.November 2010. Kurz vorher sorgte die äußerst fragwürdige Interpretation mittels vertraulicher Mitteilung an den Bürgermeister vom Leiter der Fachkommission, Dr. Stephan Beikircher , dass die Fragestellung gar nicht das Projekt Ried beträfe, für allgemeines Unverständnis und Ärger. Den Rest des Beitrags lesen »
Verfasst von pppustertal
Dies ist auch für Roland Tinkhauser von den Freiheitlichen ganz klar, der einerseits den Argumenten für das Projekt mehr abgewinnen kann als den Gegenargumenten, aber aus dem Demokratieverständnis der Freiheitlichen heraus alle Brunecker/innen auffordert, zur Abstimmung zu gehen. Riccardo Dello Sbarba (grüner Landtagsabgeordneter) weist auf die landesweite Bedeutung der Brunecker Ereignisse hin und ermutigt in sehr eindringlichen Worten, die Brunecker/innen, ihre politischen Rechte wahr zu nehmen.











