Promotorenkomitee Volksbefragung Ried-Walchhorn: Warum schweigt der Bürgermeister? ¦ Comitato promotore referendum Ried-Walchhorn: perché il sindaco tace?

 

Am 26. Oktober wird sich das Verwaltungsgericht mit dem Rekurs gegen die Zulässigkeit der Volksbefragung am 7. November 2010 befassen, der kürzlich von der Kronplatz Seilbahn AG und der Gemeinde Percha gegen die Gemeinde Bruneck, gegen die von der Gemeinde ernannte Fachkommission und gegen das Promotorenkomitee für die Volksbefragung eingereicht wurde.

Das Promotorenkomitee fordert den Bürgermeister auf, die Interessen seiner Bürgerinnen und Bürger sowie der von ihm eingesetzten Fachkommission auf allen Ebenen zu verteidigen.

Gegenüber dem Rekurs der Kronplatz Seilbahn AG und der Gemeinde Percha, der die Rechtmäßigkeit der Entscheidung anficht, mit der der 7. November als Datum für die Volksbefragung festgelegt wurde, hat sich der Bürgermeister bisher jeder Stellungnahme enthalten. Dabei hätte gerade er als Erster das Wort ergreifen müssen, um sein Handeln, die Entscheidung der von ihm ernannten Kommission von Rechtsexperten und vor allem das Recht der Bevölkerung seiner Gemeinde zu verteidigen, sich über die Zukunft des eigenen Gemeindegebiets zu äußern. Dieses Recht wird in demokratischer Weise durch die Volksbefragung wahrgenommen und für diese wurden alle Bestimmungen eingehalten, die die Gemeindesatzung und die Verordnung über Volksbefragungen vorsehen, die vom Bürgermeister zusammen mit dem Gemeinderat genehmigt wurden. Sein Schweigen zeigt einmal mehr seine vollkommen einseitige Haltung zugunsten der Interessen einer privaten Gesellschaft – eine Haltung, die den nötigen Respekt vor den demokratischen Grundregeln und folglich auch die politische Würde vermissen lässt, die einem Bürgermeister anstünde.

Bruneck, 12.10.2010
Für das Promotorenkomitee
Marco Agnoli
Christine Baumgartner

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Comitato promotore referendum Ried-Walchhorn: perché il sindaco tace?

Il 26 ottobre il Tar di Bolzano si esprimerà in merito al ricorso di inammissibilità del referendum popolare del 7 novembre 2010 presentato recentemente della società Funivia Plan de Corones SpA e dal Comune di Perca contro il Comune di Brunico, la Commissione di esperti nominata dal Comune stesso e il Comitato promotore del referendum.

Il Comitato promotore del referendum chiede al sindaco di difendere, nelle sedi opportune, gli interessi dei suoi cittadini e della Commissione da lui istituita.

Di fronte al ricorso al Tar della società Funivia Plan de Corones SpA e del Comune di Perca che impugna la legittimità della decisione che fissa la data del referendum consultivo del 7 novembre 2010, brilla l’assenza di una presa di posizione del sindaco di Brunico. Una chiara presa di posizione di colui che per primo avrebbe dovuto prendere la parola per difendere il suo operato, le scelte della Commissione di esperti tecnico giuridica che lui stesso ha nominato ma soprattutto per difendere il diritto della propria popolazione a esprimersi sul futuro del proprio territorio. Questo diritto che si esprime democraticamente attraverso il voto, si fonda sul rispetto di norme previste dallo statuto comunale e sul regolamento sull’esercizio del referendum popolare che il sindaco ha approvato insieme al consiglio comunale. Il suo silenzio evidenzia ancora una volta il suo totale appiattimento sugli interessi di una società privata, un atteggiamento privo del necessario rispetto per le norme che regolano la vita democratica di una comunità e conseguentemente della dignità politica che dovrebbe caratterizzare un sindaco.

Brunico, 12/10/2010
Per il Comitato promotore
Marco Agnoli
Christine Baumgartner

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