Offener Brief an den neuen Ausschuss der Fraktion Bruneck und an den Bürgermeister: Grünflächen entlang der Rienz

23/01/2017

In der Fraktion Bruneck verfügen wir derzeit über einen großen verbauten Raum, private Flächen, Wald, ein paar Kinderspielplätze und zwei öffentliche Grünflächen. Bei einer dieser Grünflächen handelt es sich um den Kapuziner Garten, der nicht der Öffentlichkeit gehört und nur temporär genutzt werden kann. Bei der zweiten um den Grünstreifen entlang der Rienz, im Nord-Osten der Kuntnerbrücke.

In Bruneck gibt es viele Menschen, die nicht über einen eigenen Garten verfügen. Daneben gibt es Viele, die sich gerne im Grünen aufhalten, sich dort mit Freunden oder Gleichgesinnten treffen. Das können Berufstätige sein, die sich in der Mittagspause kurz entspannen wollen, Jugendliche, Familien mit kleinen Kindern oder ältere Menschen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass es genügend öffentliche Grünflächen gibt, die in der Sonne liegen und schnell zu Fuß, mit dem Rad, sowie mit dem Rollstuhl erreichbar sind. Diese ergänzen die Wälder, die vor allem bei hohen Temperaturen gerne aufgesucht werden. Je mehr öffentliches Grün vorhanden ist, desto höher ist die Lebensqualität in einer Stadt. Der Aufenthalt an einem fließenden Gewässer ist besonders erholsam. Auch die zahlreichen Rad-Touristen die am Pustertaler-Radweg unterwegs sind, brauchen Rastplätze. Den Rest des Beitrags lesen »

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Stellungnahme zur Überarbeitung der Rechtsgrundlagen in Raumentwicklung und Landschaftsplanung

08/11/2014

An das Ressort für Raumentwicklung, Umwelt und Energie , Bozen

Die „Plattform Pro Pustertal“ als eingetragener Volontariatsverein setzt sich seit 2003 für die Erhaltung der gewachsenen Kulturlandschaft und Lebensraum Pustertal sowie eine umweltverträgliche und regionale Wirtschaftsförderung ein .

Deshalb haben wir auch an der Informationsveranstaltung über die Raumordnung am 23.S eptember in Bruneck teilgenommen. Entsprechend Ihrer Aufforderung, möglichst viele Meinungen einzuholen, senden wir Ihnen unsere Vorschläge.

  1. Die „Südtiroler Umweltverbände“ leisten seit Jahrzehnten wertvolle Arbeit bei der Sensibilisierung der Bevölkerung zu den ob genannten Themen und pflegen rege Kontakte und Gespräche mit den verschiedenen gesellschaftlichen und politischen Organisationen. Leider wurden sie von keinem der referierenden Amtsdirektoren erwähnt , deshalb sollte im Gesetz ihre Anhörung und Einbeziehung unter Gender-Berücksichtigung festgeschrieben werden.
  2. Da Südtirol Vollmitglied der „Internationalen Alpenschutzorganisation CIPRA ist, sollten unbedingt und verstärkt alle länderübergreifenden Möglichkeiten ausgenützt werden, welche durch die Ratifizierung des Verkehrsprotokolles endlich gegeben sind.
  3. Der Beschluß des Europarates vom Dezember 2013 über eine EU-Strategie für den Alpenraum eröffnet gerade aktuell eine intensive Mitarbeit der Alpen-Regionen, die Alpen rücken somit stärker in den EU-Fokus z.B. beim Ziel der Schaffung von Makro-Regionen. Hierbei spielen Bürger/innen zunehmend eine aktive Rolle, sie sind nicht nur mehr Verbraucher/innen und Steuerzahler/innen, sondern tragen mit ihren Ideen und Erfahrungen vor Ort dazu bei, dass innovative Prozesse angestossen werden und den gesellschaftlichen Herausforderungen wirkungsvoll begegnet werden kann.

In diesem Sinne und in der Hoffnung, dass unsere Anregungen positiv aufgenommen werden, verbleiben wir mit freundlichen Grüßen !

Bruneck, 13.10.2014
Dr. Christine Baumgartner
Plattform Pro Pustertal


Nochmals zur Klosterwaldvariante

29/07/2014

Klosterwald-SonnenburgStellungnahme für „Do Puschtra“, 20.07.2014

Wir haben natürlich absolut Verständnis dafür, dass die Anrainer der Gadertaler Straße in Pflaurenz und im Westen St. Lorenzens eine Entlastung vom Verkehr wollen. Die sog. Klosterwaldvariante können wir aber nicht gutheißen, weil sowohl der finanzielle Aufwand als auch die landschaftlichen Auswirkungen in keinem Verhältnis zur Problematik stehen.

Die Gadertaler Straße weist im Vergleich zur Pustertaler Straße weniger als die Hälfte des Verkehrs auf, einen geringen Schwerverkehrsanteil, wenig Nachtverkehr und keinen Transitverkehr (siehe Daten unten). Für die Einhaltung der Geschwindigkeitsbeschränkung kann gesorgt werden, wenn der politische Wille vorhanden ist. Die Belastung stellt niemand in Abrede, aber es gibt im Land eine Reihe von Straßenabschnitten, auf denen wesentlich mehr Einwohner betroffen sind und die keine Aussicht auf Entlastung durch Umfahrungen oder ähnliches haben. Wenn angesichts knapper werdender Mittel nach Priorität vorgegangen werden soll und wenn die Kriterien die betroffene Bevölkerung, das Ausmaß der Belastung und die Kosten sind, so kann die Gadertaler Einfahrt nicht als vorrangiges Projekt angesehen werden. Tunnel, Brücke und zwei überzogene Kreuzungsbauwerke an diesem landschaftlich und historisch hoch sensiblen Ort bei Kosten von mindestens 40 Millionen Euro sind für uns nicht zu rechtfertigen. Den Rest des Beitrags lesen »


Riggertalschleife: Brief an LH Kompatscher

14/06/2014

riggertalschleife2S.g. Herrn Landeshauptmann Arno Kompatscher
z.K. LR Florian Mussner, z.K. LR Christian Tommasini

Betrifft: Riggertalschleife

Werter Herr Landeshauptmann Kompatscher!

Die „Plattform Pro Pustertal“ als Volontariatsverein setzt sich seit 2004 für eine nachhaltige Entwicklung des Lebensraumes Pustertal ein, insbesondere für eine verbesserte Mobilität mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Reduzierung des PKW- und LKW-Verkehrs.
Nun haben wir mit großer Sorge aus den Medien erfahren, dass anlässlich des Treffens der Eisacktaler Bürgermeister mit Ihnen von einem „Aus für die Riggertalschleife“ gesprochen wurde. (siehe TZ vom 14. Mai 2014,Seite 17 )

Seit Jahren bemühen wir uns mit verschiedensten Initiativen und Kontakten zu den Landesräten, dem Landesamt für Mobilität und den Pustertaler Bürgermeistern, um auf die Dringlichkeit der raschen Realisierung dieses wichtigen Teilstückes hinzuweisen. Denn nur dann können die tollen Flirtzüge die entsprechende Auslastung erfahren, die besonders im unteren Pustertal bei Weitem noch nicht zufriedenstellend ist. Den Rest des Beitrags lesen »


Messaggio di solidarietà per la manifestazione „Per una mobilità sostenibile di montagna“ del 22.03.2014 a Ponte nelle Alpi

21/03/2014

A nome della Piattaforma Pro Pusteria vorrei mandare un saluto alla vostra manifestazione di sabato ed esprimervi la nostra solidarietà.

Una moderna ferrovia regionale è un’infrastruttura fondamentale per una valle alpina. Le nostre due ferrovie una volta erano collegate dalla Dobbiaco-Calalzo e anni fa „condividevano“ ancora il treno notturno da e per Roma con carrozze per S. Candido e Calalzo. Anche la Fortezza-S. Candido era considerata un ramo secco sul quale non investire, ma soprattutto la riapertura della linea Merano-Malles nel 2005 ha cambiato le prospettive e permesso che si investisse anche sugli altri tratti provinciali. Riapertura che, ricordiamo, fu concessa dalla Giunta provinciale a malavoglia, dopo anni di insistenti pressioni da parte di ambientalisti ed amministrazioni locali, poiché nessuno dei responsabili credeva in un successo. Che invece c’è stato, oltre ogni aspettativa.

L’impegno è servito, insomma, oggi in Pusteria abbiamo stazioni rinnovate e nuovi treni ogni mezz’ora e anche il turismo adesso sta scoprendo l’importanza della nostra ferrovia. Fino ad arrivare però ad una mobilità veramente sostenibile ed abbandonare le opere stradali che non risolvono problemi ma ne creano di nuovi, ci vorrà ancora tanta strada. E fa bene sapere che anche oltre i confini regionali e nazionali c’è chi la pensa allo stesso modo e si sta impegnando per gli stessi obiettivi.

Cordiali saluti,
Hanspeter Niederkofler, Brunico


Klosterwald: Stellungnahme PPP/Heimatpflegeverband

20/02/2014

An Herrn Landeshauptmann Dr. Arno Kompatscher

Betrifft: Einfahrt ins Gadertal aus der Sicht der Plattform Pro Pustertal u. des Heimatpflegeverbandes

Klosterwald-SonnenburgSehr geehrter Herr Landeshauptmann,
in Kenntnis Ihres Antwortschreibens anlässlich des Mails von Frau Manuela Reichegger vom 27.01.2014 möchten auch wir zur Sachlage nochmals wie folgt Stellung nehmen:

  • Uns scheint, dass die verschiedenen Varianten nicht ernsthaft verglichen und die Schwerpunkte nicht objektiv gesetzt wurden.
  • Von Tobl als „wertvollem Erholungsgebiet“ kann angesichts der vorhandenen Strukturen wie Staumauer, E-Werk, Kläranlage und Biogasanlage wohl nicht die Rede sein!
  • Sehr wohl ist hingegen die Landschaft rund um das Ensemble des Weilers Sonnenburg von einmaliger Schönheit und Einprägsamkeit und deshalb unbedingt vor derartigen Eingriffen zu schützen, nicht zuletzt auch wegen seiner Bedeutung aus touristischer Sicht. Den Rest des Beitrags lesen »

Pustertalbahn: Brief an LR Widmann

23/10/2013

Werter Herr Landesrat Widmann!
Wir freuen uns mit Ihnen und Ihrem Team in den Landesämtern über die großen Erfolge, welche Dank Ihrer Kompetenz in den letzten Jahren zur Verbesserung des Öffentlichen Nahverkehrs zustande gekommen sind.

Die „Plattform Pro Pustertal“/PPP hat sich diesbezüglich immer wieder zu Wort gemeldet , als auch durch öffentliche Veranstaltungen und Aktionen zur Sensibilisierung der Bevölkerung beigetragen. So wie auch am Sonntag,12.Oktober 2013 anlässlich der Eröffnung der Haltestelle Bruneck -Nord, wo wir durch vorausgeschickte Pressemitteilungen und dann mit unserem Spruchband erneut auf die unbedingt nötige und rasche Realisierung der Riggertalschleife hingewiesen haben, die den wichtigsten Dreh- und Angelpunkt zum Eisacktal und folglich den anderen Landesteilen darstellt. Seit 2006 wurden Versprechungen Ihrerseits gemacht und so hoffen wir nun , dass die am Sonntag gemachten Zusagen auch wirklich und rasch in die Tat umgesetzt werden. Wir möchten noch einige Vorschläge einbringen, von denen die beiden Ersten bestimmt ohne große Kosten noch in den Winterfahrplan einzubauen sind. Den Rest des Beitrags lesen »