Whatsalp: Unterzeichnung des Memorandums gegen die Alemagna-/Cavallino-Pläne – Kartitsch, 7. Juli

08/07/2017

https://whatsalp.org/de/1468-2/ –  Über dem Pustertal geht ein starker Platzregen nieder, als uns Anton in seinem neuen Elektroauto zum Ortsteil St.Oswald der Gemeinde Kartitsch hochbringt. Im Gasthaus Dorfberg unterzeichnen heute Abend VertreterInnen von Gemeinden und NGO’s aus Tirol, Südtirol und Belluno das Memorandum gegen die Alemagna-/Cavallino-Pläne. -> zum Artikel

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Pressemitteilung: Ratifizierung Verkehrsprotokoll

23/10/2012

Die Plattform Pro Pustertal begrüßt die Ratifizierung des Verkehrsprotokolls der Alpenkonvention durch das italienische Parlament. Nach jahrelangen Verzögerungen wird damit ein klares politisches Signal für den Schutz der Alpen und eine verträglichere Verkehrspolitik gesetzt.

Dass damit nun jegliche Alemagna-Gefahr vom Tisch sei, stimmt allerdings nur bedingt.
Das Projekt der Alemagna-Autobahn ist mit oder ohne Alpenkonvention lange schon tot, daran ändern auch die regelmäßigen Wortmeldungen bestimmter Politiker aus dem Veneto nichts. Deshalb wird schon lange an möglichen Alternativen gearbeitet, um die Dolomiten für den Nord-Süd-Verkehr durchlässiger zu machen, und diese werden vom Verkehrsprotokoll nicht grundsätzlich ausgeschlossen.

Wer den Text des Verkehrsprotokolls liest, stellt fest, dass nur „hochrangige Straßen für den alpenquerenden Verkehr“ ausgeschlossen sind, d. h. Autobahnen oder Schnellstraßen, die dem Verkehr mit Quelle und Ziel außerhalb des Alpenraums dienen. Dienen sie hingegen dem Verkehr innerhalb der Alpen und von den Alpen nach außen, so sind neue Straßen prinzipiell möglich. Voraussetzung ist eine positive Umweltverträglichkeitsprüfung, Wirtschaftlichkeit und das Fehlen von Alternativen. Wie dehnbar solche Bewertungen bei entsprechendem politischen Druck allerdings sind, sieht man schon daran, wie allerlei fragwürdige Großprojekte die vorgeschriebenen Prüfungen bestehen. Den Rest des Beitrags lesen »


Arge Stop Transit zu Alemagna-Plänen | Arge Stop Transit sull’ipotesi di prolungamento A27/Alemagna

16/02/2010

Österreichs Parlament hat die Alpenkonvention ratifiziert und damit ist jeder Weiterbau der Alemagna über österreichisches Gebiet ausgeschlossen, in welcher Variante auch immer. Aus den italienischen Medienberichten der letzten Wochen ist klar erkennbar, dass die nunmehr wieder aktiv gewordenen Autobahn-Betreiber in der Region Veneto eine neue hochrangige alpenquerende Straßenverbindung zwischen den bestehenden Transitrouten zwischen der Brenner- und Tauernautobahn schaffen und damit weitere Alpentäler dem umwelt- und gesundheitsschädigenden Straßenverkehr opfern möchten.

Es ist allseits bekannt ist, dass wegen der hohen Kapitalintensität mit Autobahnbau nur wenige Arbeitsplätze geschaffen werden. Mit der gleichen Investitionssumme könnte man in arbeitsintensiveren Bauprojekten (z.B. thermische Gebäudesanierung, Klein-Projekte für erneuerbare Energie, Bahnausbau usw.) ein Mehrfaches an Beschäftigung als beim Autobahnbau erzielen. Den Rest des Beitrags lesen »