Riggertalschleife: Brief an LH Kompatscher

14/06/2014

riggertalschleife2S.g. Herrn Landeshauptmann Arno Kompatscher
z.K. LR Florian Mussner, z.K. LR Christian Tommasini

Betrifft: Riggertalschleife

Werter Herr Landeshauptmann Kompatscher!

Die „Plattform Pro Pustertal“ als Volontariatsverein setzt sich seit 2004 für eine nachhaltige Entwicklung des Lebensraumes Pustertal ein, insbesondere für eine verbesserte Mobilität mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Reduzierung des PKW- und LKW-Verkehrs.
Nun haben wir mit großer Sorge aus den Medien erfahren, dass anlässlich des Treffens der Eisacktaler Bürgermeister mit Ihnen von einem „Aus für die Riggertalschleife“ gesprochen wurde. (siehe TZ vom 14. Mai 2014,Seite 17 )

Seit Jahren bemühen wir uns mit verschiedensten Initiativen und Kontakten zu den Landesräten, dem Landesamt für Mobilität und den Pustertaler Bürgermeistern, um auf die Dringlichkeit der raschen Realisierung dieses wichtigen Teilstückes hinzuweisen. Denn nur dann können die tollen Flirtzüge die entsprechende Auslastung erfahren, die besonders im unteren Pustertal bei Weitem noch nicht zufriedenstellend ist. Den Rest des Beitrags lesen »


Pressemitteilung: Riggertalschleife

13/10/2013

Am 27. Oktober wird ein neuer Landtag gewählt.

Wählerinnen und Wähler sind aufgerufen, Bilanz über die letzten 5 Jahre zu ziehen, und Entscheidungen für die Zukunft zu treffen.

In Sachen Mobilität hat es in den letzten 6 Jahren, mit dem Ausbau der Bahninfrastruktur, dem Halbstundetakt und dem Ankauf der neuen „Flirt“-Züge zweifelsfrei große Fortschritte gegeben.

Allerdings muss gesagt werden, dass die Bahn als Verkehrsmittel, trotz aller Verbesserungen, weiterhin unattraktiv bleibt. So braucht man beispielsweise immer noch eine volle Stunde um von Bruneck nach Brixen zu fahren, und muss in Franzensfeste bei Wind und Wetter umsteigen. Den Rest des Beitrags lesen »


Riggertalschleife: die unendliche Geschichte

13/10/2013

riggertalschleife2Nachdem es im Vinschgau dank tatkräftiger Menschen gelungen war, trotz der Widerstände der politischen Vertreter/innen die Vinschger-Bahn wieder zu aktivieren  und zum beliebten öffentlichen Transportmittel zu machen, begann die seit 2003 bestehende „Plattform Pro  Pustertal -PPP“ sich ebenfalls  für eine nachhaltige Verkehrsförderung einzusetzen. Zu diesem Zweck organisierte sie in Zusammenarbeit mit der „Initiative für mehr Demokratie“  in elf Gemeinden  mit  Hilfe von 13 Organisationen und 200 Freiwilligen des Pustertales  am 20.März 2005 eine selbstverwaltete Volksbefragung zum Thema „Welche Verkehrszukunft für das Pustertal ?“.  Durch die Beteiligung von 25,5 % der Wahlberechtigten trotz aller Versuche bestimmter Kreise, diese Initiative abzuwerten,  haben die Wähler/innen klar das von der Landesregierung geplante Ausbauprojekt der Straße abgelehnt. Viel mehr  sprachen sie sich für den zeitgleichen und mit gleich hoher Finanzierung dotierten Ausbau des Bahnverkehrs und die Erstellung eines Gesamt-Mobilitäts-Konzeptes aus.

Am 25.September 2005 erhielt diese Initiative dafür den CIPRA-Preis in der Kategorie „Neue Formen der Entscheidungsfindung“ mit 25.000 Euro Preisgeld.

Ermutigt durch dieses Ergebnis veranstaltete die PPP am Samstag, 27.August 2005 eine Großveranstaltung  zwecks Sensibilisierung  und Aktivierung der Bevölkerung, die ersten „Meilensteingespräche“ am historischen Ort Sonnenburg bei St. Lorenzen.

Folgende drei Punkte wurden an die politischen Verantwortungsträger herangetragen:
Keine Großumfahrungen  wie in Vintl mit geplanter  Rienzverlegung
Schonende Verbesserungen  der Straße ohne Erhöhung der Geschwindigkeit
Vorgesehene Finanzmittel  für die Verbesserung der Pustertaler Bahn, Sanierung der Bahnhöfe , Verbindungsschleife  Riggertal  Richtung Brixen, Errichtung neuer Haltestellen und Kreuzungsgeleise Den Rest des Beitrags lesen »


Projekt „Klosterwald“ stoppen!

14/11/2012

Die erneute Entfernung unserer Protest-Transparente nehmen wir zum Anlass, unseren Standpunkt zum Projekt „Klosterwald“ nochmals in aller Klarheit zum Ausdruck zu bringen.

Die geplante Ausfahrt ins Gadertal, kreuzungsfrei mit Brücke über den Stausee und Tunnel durch den Klosterwald, soll 40 Millionen Euro kosten und ist ein zerstörerischer Eingriff in ein landschaftlich und historisch sehr wertvolles Gebiet. Das steht in keinem Verhältnis zum erzielten Effekt.

Die Staus an den Tagen des Urlauberwechsels in der Hochsaison wird das Ding jedenfalls nicht beseitigen, sondern sie höchstens in den Tunnel verlegen, denn in diesen Zeiten ist die Unterpustertaler Straße bereits überlastet und ein schnelleres Einfließen des Gadertaler Verkehrs gar nicht möglich.

Abgesehen von diesen wenigen Tagen hat das Gadertal kein Erreichbarkeitsproblem. Im Jahresschnitt hat die Gadertaler Straße weniger als die Hälfte des Verkehrs der Unterpustertaler Straße, einen geringen Schwerverkehrsanteil, wenig Nachtverkehr und keinen Transitverkehr. Bei allem Verständnis für die Anrainer kann das Projekt der Gadertaler Ausfahrt nicht als prioritär angesehen werden und sollte auch angesichts der unsicheren finanziellen Lage auf Eis gelegt werden, bis eine landschaftlich und finanziell tragbare Lösung gefunden ist. Den Rest des Beitrags lesen »


Riggertalschleife: Schreiben an Bezirksgemeinschaft und Gemeinden

22/05/2012

Die Plattform Pro Pustertal (PPP) sieht eine wesentliche Aufgabe darin, aktuelle Probleme des Tales im Bereich Umwelt, Verkehr, Denkmalpflege und Schutz der öko- und soziokulturellen Eigenheit des Tales kritisch zu verfolgen und möglichen Fehlentwicklungen entgegenzusteuern.
Der Bau der Riggertalschleife wurde in der Vergangenheit von den Nutzern der öffentlichen Verkehrsmittel, besonders der Pendler, sowie der PPP und anderen umweltbewussten Vereinen, z.B. dem Alpenverein, immer wieder angemahnt. Auch verantwortliche Politiker in der Bezirksgemeinschaft Pustertal und Eisacktal sowie die Bürgermeister selbst stellten sich hinter diese Forderung.  

Tatsache ist, dass bisher nichts Konkretes zur Verwirklichung dieser verkehrstechnisch wichtigen Infrastruktur geschehen ist. Schlimmer noch: Als die PPP am 20.11.2009 das beim Ideenwettbewerb für den Bau der Riggertalschleife bevorzugte Projekt durch die Projektanten vorstellen lassen wollte, wurde dies von „zuständiger“ Stelle des Landes vereitelt.

Die PPP ist überzeugt, dass im Sinne einer umwelt- und zukunftsgerechten Verkehrspolitik dem Zug absoluter Vorrang vor dem motorisierten Individualverkehr einzuräumen ist, und dass somit die Optimierung des Schienennetzes im Pustertal und im ganzen Land Vorrang vor weiteren Straßenbauten, Erweiterungen, Begradigungen und auch manchen Umfahrungsstraßen, wie z.B. Vintl, haben muss. Wenn diese Hierarchie der Werte eingehalten wird, dann ist es auch in der derzeitigen Wirtschafts- und Finanzkrise möglich, für die Verbesserung dieser Infrastruktur die notwendigen Finanzmittel flüssig zu machen. Den Rest des Beitrags lesen »


Pressemitteilung: Riggertalschleife

27/04/2012

Letzthin häufen sich öffentliche Forderungen nach dem baldigen Bau der Riggertalschleife. Angeblich steht einer Realsierung das Veto des Landeshauptmannes wegen finanzieller Bedenken im Wege. Dies ist angesichts der anstehenden Ausgaben für zum Teil von der betroffenen Bevölkerung unerwünschte Großumfahrungen schwer nachvollziehbar. Die Riggertalschleife und weitere gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Fahrtzeiten und Erhöhung der Kapazität sind auf jeden Fall unerlässlich, wenn die Pustertaler Bahn ihren vollen Beitrag zur Mobilität im Pustertal leisten soll. Zudem kommt dem öffentlichen Verkehr und im speziellen der Bahn nicht zuletzt aufgrund der anhaltenden Krise und der unausweichlichen Verteuerung der fossilen Energien eine rasant zunehmende Bedeutung zu. Wir hoffen, dass auch der Landeshauptmann die Zeichen der Zeit und die gebotenen Prioritäten erkennt.

Für die PPP Walter Harpf, Michael Töchterle

26.04.2012


Walter Harpf zum geplanten Bahnhof Vierschach – „ZETT“ 29.01.2012

29/01/2012

Mit Vorbehalten vor allem in puncto Kosten/Nutzen, aber nicht grundsätzlich ablehnend stehen die Vertreter der „Plattform Pro Pustertal“ dem Projekt „Ski-Bahnhof Vierschach“ gegenüber. Oder wie Walter Harpf es formuliert: „ In Vierschach reichen Seilbahn und Piste bereits bis zur Bahnlinie, es handelt sich daher um einen vertretbaren Eingriff.“

Probleme sieht Harpf jedoch etwa in den notwendigen Zusatzmaßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation im Pustertal: „Die anzustrebende Straßenverkehrsverminderung kann nicht eintreten, wenn gleichzeitig dem Autoverkehr alle Schleusen geöffnet werden – wie man am unverdrossen fortschreitenden E66-Ausbau sieht. Allein die Umleitung der Hotel-Skibusse zu den Bahnhöfen reicht nicht.“ Kritik gibt es zudem an der politischen Vorgehensweise und Kommunikation, die – so Harpf – wie schon beim Projekt Ried zu wünschen übrig lasse: „Beispielsweise wäre eine Kronplatz-Anbindung an das Brunecker Mobilitätszentrum bei gleichzeitiger Realisierung einer geringfügig kürzeren Ried-Piste sicher nicht auf eine derartige Ablehnung gestoßen.“ Den Rest des Beitrags lesen »