Gemeinderat Sexten lehnt Volksbefragung zu Skipistenplänen ab

08/07/2010

Die Plattform Pro Pustertal begrüßt das Nein der Umweltprüfungskommission zum umstrittenen Projekt des Zusammenschlusses der Skigebiete Helm und Rotwand in Sexten und fordert dessen Streichung. Bereits vor dreizehn Jahren sprach sich die Sextner Bevölkerung dagegen aus, die Skipistenkommission hatte es ebenfalls abgelehnt, nun wurde zum zweiten Mal ein negatives Gutachten abgegeben: reicht dies immer noch nicht aus ?

Wozu dienen eigentlich diese Überprüfungen durch Fachleute, wenn die Landesregierung selbst sich ignorant darüber hinwegsetzt? Natürlich ist es für die Gemeindepolitiker dann ein Leichtes, den Wählerwillen zwei Monate nach den unlauteren Wahlversprechen von „Mitspracherecht“ zu übergehen und strikt die Meinungsäußerung in Form einer Volksbefragung abzuwehren.

Die warnenden Stimmen der beiden Forstexperten Dr. Watschinger und Dr. Obwegs sowie die Kritik von Alpenverein, Heimatpflegeverband und Dachverband für Natur- und Umweltschutz werden einfach in den Wind geschlagen. Ausgerechnet im Jahr der Biodiversität werden wertvolle Habitate für einzigartige und bedrohte Tier- und Pflanzenarten geopfert statt geschützt und das Dolomiten-Weltnaturerbe dient einzig und allein zur Werbung auf Hochglanzprospekten. So darf es nicht weitergehen!

Dr.Christine Baumgartner
Sprecherin PPP
Bruneck, 8.7.2010

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PM: Strategische Umweltprüfung Skipistenplan: widersprüchlich und enttäuschend

09/02/2010

Der Landesumweltbeirat hat im Zuge der strategischen Umweltprüfung (SUP) zum überarbeiteten Skipistenplan vollkommen widersprüchliche Entscheidungen getroffen, die große Zweifel an der Unabhängigkeit der Umweltprüfungen in Südtirol aufkommen lassen.

Die Plattform Pro Pustertal begrüßt, dass die Sextner Verbindungspläne Helm-Rotwand abgelehnt wurden, weil sie einen zu großen landschaftlichen Eingriff zur Folge hätten und ein Projekt dieser Größenordnung nicht in die dreijährige Überarbeitung des Skipistenplans aufgenommen werden kann. Wir fordern die Landesregierung auf, dieser Bewertung Rechnung zu tragen und nicht, wie so oft schon, negative Umweltgutachten einfach zu ignorieren.

Was den Beirat allerdings bewogen hat, das Projekt „Ried“ einfach ohne Diskussion durchzuwinken, darüber kann man nur Vermutungen anstellen: Den Rest des Beitrags lesen »


Stellungnahme Skipistenplan – Projekt „Ried“

03/09/2009

An
den Bürgermeister und den Gemeinderat
der Stadtgemeinde Bruneck

Stellungnahme zur dreijährigen Überarbeitung des Fachplans Skipisten und Aufstiegsanlagen

(1. Lesung, Beschluss der Landesregierung Nr. 1666 vom 22.06.2009)

Im Zuge der dreijährigen Überarbeitung des Fachplans Skipisten und Aufstiegsanlagen hat die Landesregierung mit Beschluss am 22.06.2009 das Projekt “Ried” in den Plan aufgenommen. Wir lehnen die Eintragung dieses Projektes aus den in der Folge dargelegten Gründen strikt ab. Den Rest des Beitrags lesen »


Presa di posizione Piano piste da sci – progetto „Ried“

03/09/2009

Spett.
Sindaco e Consiglio comunale di Brunico

Presa di posizione sull’aggiornamento triennale del Piano di settore piste da sci e impianti di risalita

(prima lettura, delibera Giunta provinciale n. 1666 del 22/06/2009)

Nell’ambito dell’aggiornamento triennale del Piano di settore piste da sci e impianti di risalita la Giunta provinciale ha inserito il progetto “Ried” con delibera al 22/06/2009. Ci opponiamo fermamente all’inserimento di questo progetto per i motivi di seguito esposti. Den Rest des Beitrags lesen »


Genehmigte Skipisten: Fehlentscheidung der Landesregierung

24/06/2009

Pressemitteilung der Plattform Pro Pustertal

Die Landesregierung hat mit der Eintragung neuer Pisten in den Skipistenplan eine mehr als bedenkliche Entscheidung getroffen. Angesichts von Klimawandel und Wirtschaftskrise weiterhin wertvollste Ressourcen für eine fragwürdige Expansion des Skitourismus zu opfern bedeutet nicht nur eine untragbare Schädigung von Natur und Landschaft, sondern ist auch wirtschaftlich bzw. langfristig mehr als zweifelhaft. Den Rest des Beitrags lesen »


Gröden lehnt Liftverbindung Monte Pana-Seiser Alm ab

21/02/2009

Pressemitteilung der PPP

Ein Lob an den Gemeinderat von St. Christina/Gröden für das mutige und eindeutige Nein zu einer neuen Liftverbindung Monte Pana – Seiser Alm bei Saltria.

Obwohl es drei Projekte zur Auswahl gab, begründeten die Räte ihre Ablehnung verantwortungsbewusst damit, „vorerst auf die Bedürfnisse in der eigenen Gemeinde zu schauen“.

Diese Haltung sollte für die Gemeinderäte von Bruneck und Sexten beispielgebend sein, wo ehrgeizige Projekte mit allen Mitteln durchgezogen werden sollen.

Auf diese Weise könnte dann der neue Skipistenplan 2009 schlank, gesund und damit fit für die Zukunft bleiben.

Bruneck, 21.02.2009

Für die PPP
Dr. Christine Baumgartner