10.–12.10.2013 Bozen: CIPRA-Jahresfachtagung «Wassertrog Alpen»

03/07/2013

Trinkwasser, Schnee, Strom. Das blaue Gold der Alpen ist begrenzt und deshalb heiss begehrt. Die CIPRA fragt an ihrer Jahresfachtagung im Oktober in Bozen, werRecht auf dieses Lebenselixir hat und die Verantwortung darüber trägt.

Die Gletscher, Quellen, Bäche, Flüsse und Seen der Alpengeben 170 Millionen Menschen Wasser. Unabdingbar ist das wertvolle Gut auch für Landwirtschaft, Tourismus und Erholung, Natur und Landschaft sowie die Produktion von Energie. Gross sind die Interessen an diesem knappen Gut. Wer aber gibt, wer nimmt und wer bestimmt über den Wassertrog Alpen? Den Rest des Beitrags lesen »

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Unterstützung für SOS Ahr

20/12/2011

Unser Wasser ist Allgemeingut!

Deshalb will die PPP nicht länger zuschauen, wie die letzten noch naturbelassenen Bäche verschwinden, zur Bereicherung Weniger unter dem Vorwand der sauberen Energie. Was die letzten Wochen und Monate bezüglich Energiegeschäften ans Tageslicht gefördert haben, sollte auch diesbezüglich zu denken geben.

Wir fordern die Verantwortlichen auf, den willentlichen Ausverkauf, die Verscherbelung und die Entstellung unseres Landes endlich zu stoppen.

Dazu braucht es eine grundsätzlich am Allgemeinwohl und nicht an den Wünschen von Cliquen oder willfährigen Bürgermeistern orientierte Politik.

Wir tragen den Widerstand der Gruppe SOS- Ahr gegen die jüngst bekannt gewordenen neuerlichen Bestrebungen, die Ahr zwischen Sand in Taufers und Luttach abzuleiten, entschieden mit und hoffen zudem, dass davon auch ein landesweites Signal ausgeht!

Für den PPP – Ausschuss:
Walter Harpf, Bruneck, am 20.12.2011


PPP-Aufruf zum Referendum 12.-13. Juni 2011

09/06/2011

Liebe PPP-Mitglieder und Interessierte Bürger/innen!

Die PPP unterstützt die demokratische Chance der Mitbestimmung am Wochenende vom 12. und 13.Juni 2011 und ruft Euch Alle auf, unbedingt daran teilzunehmen und in Eurem Freundes- und Bekanntenkreis noch stark dafür zu werben. Die Wahllokale in den Gemeinden sind am Sonntag von 8-22 Uhr und am Montag von 7-15 Uhr geöffnet, da der Pfingstmontag Feiertag in Südtirol ist, bitte die Ausflüge so zu planen, daß trotzdem noch Zeit für den Wahlgang bleibt. Es ist begrüßenswert, daß alle Parteien sowie die Verbände und die Landesregierung sich einstimmig für die Abstimmung von vier Mal “ JA“ ausgesprochen haben, ein seltenes Zeichen der Einigkeit.

Das erste Referendum zur Atomenergie fand 1987 genau ein Jahr nach dem Atomunfall in Tschernobyl statt und führte zum Abschalten der vier Atomkraftwerke Italiens. Erst 2009 hat Berlusconi den Wiedereinstieg beschlossen und bereits 2013 soll mit dem Bau begonnen werden. Umso dringender ist nun ein klares Ja für den endgültigen Ausstieg aus dieser gefährlichen Energieversorgung.

Die beiden anderen Referendumsfragen betreffen das Wasser als öffentliches Gut der Allgemeinheit und nicht privater Profiteure, denn bald wird es sogar Kriege um das Lebenselement Wasser geben, wie es zwischen Israel und Palästina seit Jahrzehnten schon deutlich wird, da es nicht um Religion oder Staatszugehörigkeit geht, sondern schlicht um die Wasserreserven am Golan, deren sich die Israelis bemächtigt haben und ihr Wirtschaftswunder damit erreichen konnten, die Palästinenser aber in der kargen Steinwüste ohne das kostbare Nass leben müssen.

Die vierte Fragestellung soll die Politiker dazu zwingen, genauso wie alle anderen Bürger/innen bei Gerichtsverhandlungen erscheinen zu müssen, statt sich hinter einer falsch verstandenen Immunität zu verstecken und folglich nicht zur Rechenschaft gezogen zu werden, wie es unser Berlusconi seit Jahren durch entsprechende Gesetze erreicht hat.

Also bitte nützen wir ALLE unsere demokratische Chance und zeigen wir, daß wir sehr wohl ein mündiges und verantwortungsbewusstes Volk sind!

Christine Baumgartner
Sprecherin PPP

08.06.2011


Demokratietag 8. Mai 2010

07/05/2010

Am Samstag, 08. Mai 2010, findet der Südtiroler Demokratietag statt.

Aus diesem Anlass richtet die PPP am Rathausplatz vor der Alten Turnhalle zwischen 9:00 und 12:00h einen Info -Stand ein.
Dies ist auch eine gute Gelegenheit, sich mit Unterschrift am staatsweiten Referendum gegen die drohende Privatisierung des Trinkwassers zu beteiligen.


Demonstration SOS Ahr – Sand in Taufers 24.04.2010

25/04/2010

Wasserkraftprojekt Sand in Taufers

13/04/2010

Die PPP unterstützt die Initiativgruppe sos-ahr in ihrem berechtigten Widerstand gegen die energetische Nutzung der Ahrstufe Nr. 6 im Bereich von Sand in Taufers.

Das vorliegende Projekt sieht den Bau eines 2800 m langen Wasserstollens vor, der hinter dem Schloss Taufers und quer durch den Bruggnolberg verläuft, einem Berghang, zu dessen Füßen ein dichtes Siedlungsgebiet liegt. Dadurch besteht eine andauernde und massive Bedrohung durch mögliche Hangrutschungen für die Bewohner von St. Moritzen.
Es ist zudem unverständlich, dass die Gemeindeverantwortlichen der Tourismusgemeinde Sand in Taufers, als besonders umweltbewusste und mit Preisen bedachte Gemeinde, ihre Zustimmung zu einem derartigen Projekt geben konnte. Stellt die Naturschönheit der rauschenden Ahr unterhalb des imposanten Schlosses sowie die Spazierwege und Ruhebänke an ihren Ufern doch die Attraktion und das Wahrzeichen von Sand in Taufers dar.

Bei der Gemeinderatssitzung am 12.04.2010 wollte Bürgereister Innerbichler zwar den Eindruck erwecken, sich um Schadensbegrenzung zu bemühen und den berechtigten Sorgen einer Vielzahl seiner Bürger Rechnung tragen zu wollen. Die Weigerung der Ratsmehrheit, durch entsprechende Eintragung des Flussabschnittes in den Wassernutzungsplan einer wirklich konsequenten Unterschutzstellung zuzustimmen, deutet allerdings darauf hin, dass man das Wasserkraftprojekt bestenfalls als aufgeschoben, nicht aber als gestrichen betrachtet.

Aus diesem Grund ruft die PPP zu starker Teilnahme an der Demonstration am 24. April, 14:00 h, Parkplatz Moritzen/Sand in Taufers auf.

PPP-Sprecherin Dr. Christine Baumgartner
Vizesprecher Walter Harpf, Hanspeter Niederkofler

12.04.10


Stellungnahme zum Wassernutzungsplan

25/09/2007

Die Arbeitsgruppe Energie der PPP ist besorgt über die mögliche Entwicklung der Gewässernutzung in den nächsten 15 Jahren. Abgesehen davon, dass, wie bei vielen anderen gesellschaftspolitischen Entscheidungen, auch beim Wassernutzungsplan keine breite öffentliche Diskussion stattfindet, stellen verschiedene Aspekte des derzeitigen Entwurfes des WNP die gesetzten Ziele – Wasser in ausreichender Menge und Qualität in unseren Gewässern und für die Nachbarregionen – in Frage.  Den Rest des Beitrags lesen »