Anlässlich der konstituierenden Sitzung des neuen Landtags hat die Plattform Pro Pustertal, auch in Vertretung verschiedener Gemeinderätinnen und -räte sowie Initiativen des Pustertals, einen Brief übermitelt, der die Problematik bezüglich der jüngsten Verkehrsprojekte im Pustertal aufzeigt. Der Text ist unten angeführt.
In occasione della seduta costituente del nuovo Consiglio provinciale, la Piattaforma Pro Pusteria, anche in rappresentanza di congsigliere e consiglieri comunali e di comitati della Val Pusteria, ha recapitato ai componenti il nuovo Consiglio una lettera che fa presente la problematica riguardante i recenti progetti per infrastrutture di trasporto in Val Pusteria. Il testo è riportato sotto.
Betreff: Zur konstituierenden Sitzung des neugewählten Südtiroler Landtages
Ein Denkanstoß
Wir wünschen Ihnen, dass Sie mit Verantwortungsbewusstsein die anvertraute Entscheidungskraft bestmöglich für eine zukunftsfähige Gestaltung unserer Gemeinschaft und Umwelt einsetzen. Als Abgeordnete/r werden Sie sich mit den Entscheidungen und Beschlüssen der vorangegangenen Legislatur vertraut machen, vielleicht in Ihre Wahlanalyse einfließen lassen, manche auch kritisch hinterfragen. Denn die Ergebnisse der Landtagswahl dürften doch einige Fragen aufwerfen und zum Nachdenken anregen.
In den vergangenen zwei Jahren entfachte sich im Pustertal infolge der überraschenden Bereitstellung erheblicher Summen von Olympia-Geldern die Diskussion über Straßenbauten. Alte, zum Teil überholte, doch bereits genehmigte Projekte werden umgesetzt, andere aus dem Hut gezaubert Aber auch Projekte wie die Riggertalschleife erlangten endlich die verdiente Priorität, wobei es vielen unverständlich ist, warum der Abschnitt zwischen Vahrn und Mühlbach nur einspurig realisiert wird, während im östlichsten Teil des Pustertals der zweispurige Ausbau der Bahn plötzlich als besonders dringend erscheint und als Argument für neue Straßenbauten herhalten muss.
Veröffentlicht von pppustertal 








