Flughafen-Volksabstimmung am 12. Juni

14/05/2016

noairportbzDie Stellungnahme der Plattform Pro Pustertal:

Bozen ist einer von vielen Kleinflughäfen in Europa, die kaum eine reale Funktion haben und hautpsächlich dem Prestigedenken regionaler Politiker und Wirtschaftsexponenten dienen. Vom Pustertal aus sind die nächsten Flughäfen, die Direktflüge nach ganz Europa und darüber hinaus anbieten, in eineinhalb bis drei Stunden erreichbar – das sind absolut normale Zugangszeiten. Der ausufernde Flugverkehr und speziell die Kurzstreckenflüge sind allgemein in Frage zu stellen. Stattdessen setzt man besser auf den Bahn-Fernverkehr, der auch kapazitätsmäßig ein viel größeres Potenzial bietet. Man sehe nur, wie sich die Bahnverbindungen Bozen-Rom entwickelt haben, ohne Subventionen des Landes.

Wir rufen auf, am 12. Juni zur Abstimmung zu gehen und mit NEIN zu stimmen.

Argumente, Materialien und Termine zur Flughafen-Abstimmung: www.no-airport.bz


Pressemitteilung zu Mahnwachen an peripheren Krankenhäusern

28/10/2015

Die PPP stellt sich entschieden hinter die Promotoren der heutigen Mahnwachen und ruft zu massiver Beteiligung auf. Die Sanität muss weiterhin absolute Priorität haben und sollte bei Sparmaßnahmen zuallerletzt betroffen sein. Die Krankenhäuser in Sterzing, Schlanders und Innichen müssen in vollem Umfang erhalten bleiben. Die Abwesenheit der SVP-Politiker soll das Gelingen der Mahnwachen wohl hintertreiben und macht bedauerlicherweise und zum wiederholten Mal deutlich, wie weit sich diese Partei von den existenziellen Bedürfnissen ihrer Bürger und Wähler entfernt hat!

Für die PPP Christine Baumgartner, Walter Harpf

Bruneck, 28.10.2015


Di 13.10.2015 Bruneck: Christian Felber – Wirtschaften und alle profitieren !?

06/10/2015

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Südtirol in der globalisierten Wirtschaft: Verantstaltungsreihe Herbst 2015, Bruneck

03/09/2015

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Programm (PDF 741 KB)


Zum Projekt Campingplatz Korerhof

12/02/2015

Bei der Diskussion um einen Campingplatz in Reischach ist viele Jahre nichts weitergegangen, bis die Kronplatz AG mit ihrem Projekt beim Korerhof ankam. Da wurde es eilig, Bürgermeister Tschurtschenthaler brachte während seines Landtagswahlkampfes die Umwidmung der Flächen in den Gemeinderat, der sie mit den Stimmen von 17 der 30 Gemeinderäte genehmigte, nicht „mit großer Mehrheit“, wie öfters behauptet. Die Zweifel bezüglich Dimensionen des Projekts und der absolut unzureichenden Aussagen zur Verkehrsanbindung wurden dann auch von den zuständigen Landesämtern bestätigt, die klar negative Gutachten abgegeben haben. Die Landesregierung hat das Projekt trotzdem durchgewinkt – der Projektwerber zählt offenbar mehr als die Fachkompetenz der eigenen Beamten.
Gegen einen Campingplatz in Reischach ist prinzipiell nichts einzuwenden, aber hier handelt es sich um eine überdimensionierte Ferienanlage mit vielen offenen Fragen.

12.02.2015


Stellungnahme zur Überarbeitung der Rechtsgrundlagen in Raumentwicklung und Landschaftsplanung

08/11/2014

An das Ressort für Raumentwicklung, Umwelt und Energie , Bozen

Die „Plattform Pro Pustertal“ als eingetragener Volontariatsverein setzt sich seit 2003 für die Erhaltung der gewachsenen Kulturlandschaft und Lebensraum Pustertal sowie eine umweltverträgliche und regionale Wirtschaftsförderung ein .

Deshalb haben wir auch an der Informationsveranstaltung über die Raumordnung am 23.S eptember in Bruneck teilgenommen. Entsprechend Ihrer Aufforderung, möglichst viele Meinungen einzuholen, senden wir Ihnen unsere Vorschläge.

  1. Die „Südtiroler Umweltverbände“ leisten seit Jahrzehnten wertvolle Arbeit bei der Sensibilisierung der Bevölkerung zu den ob genannten Themen und pflegen rege Kontakte und Gespräche mit den verschiedenen gesellschaftlichen und politischen Organisationen. Leider wurden sie von keinem der referierenden Amtsdirektoren erwähnt , deshalb sollte im Gesetz ihre Anhörung und Einbeziehung unter Gender-Berücksichtigung festgeschrieben werden.
  2. Da Südtirol Vollmitglied der „Internationalen Alpenschutzorganisation CIPRA ist, sollten unbedingt und verstärkt alle länderübergreifenden Möglichkeiten ausgenützt werden, welche durch die Ratifizierung des Verkehrsprotokolles endlich gegeben sind.
  3. Der Beschluß des Europarates vom Dezember 2013 über eine EU-Strategie für den Alpenraum eröffnet gerade aktuell eine intensive Mitarbeit der Alpen-Regionen, die Alpen rücken somit stärker in den EU-Fokus z.B. beim Ziel der Schaffung von Makro-Regionen. Hierbei spielen Bürger/innen zunehmend eine aktive Rolle, sie sind nicht nur mehr Verbraucher/innen und Steuerzahler/innen, sondern tragen mit ihren Ideen und Erfahrungen vor Ort dazu bei, dass innovative Prozesse angestossen werden und den gesellschaftlichen Herausforderungen wirkungsvoll begegnet werden kann.

In diesem Sinne und in der Hoffnung, dass unsere Anregungen positiv aufgenommen werden, verbleiben wir mit freundlichen Grüßen !

Bruneck, 13.10.2014
Dr. Christine Baumgartner
Plattform Pro Pustertal


Nochmals zur Klosterwaldvariante

29/07/2014

Klosterwald-SonnenburgStellungnahme für „Do Puschtra“, 20.07.2014

Wir haben natürlich absolut Verständnis dafür, dass die Anrainer der Gadertaler Straße in Pflaurenz und im Westen St. Lorenzens eine Entlastung vom Verkehr wollen. Die sog. Klosterwaldvariante können wir aber nicht gutheißen, weil sowohl der finanzielle Aufwand als auch die landschaftlichen Auswirkungen in keinem Verhältnis zur Problematik stehen.

Die Gadertaler Straße weist im Vergleich zur Pustertaler Straße weniger als die Hälfte des Verkehrs auf, einen geringen Schwerverkehrsanteil, wenig Nachtverkehr und keinen Transitverkehr (siehe Daten unten). Für die Einhaltung der Geschwindigkeitsbeschränkung kann gesorgt werden, wenn der politische Wille vorhanden ist. Die Belastung stellt niemand in Abrede, aber es gibt im Land eine Reihe von Straßenabschnitten, auf denen wesentlich mehr Einwohner betroffen sind und die keine Aussicht auf Entlastung durch Umfahrungen oder ähnliches haben. Wenn angesichts knapper werdender Mittel nach Priorität vorgegangen werden soll und wenn die Kriterien die betroffene Bevölkerung, das Ausmaß der Belastung und die Kosten sind, so kann die Gadertaler Einfahrt nicht als vorrangiges Projekt angesehen werden. Tunnel, Brücke und zwei überzogene Kreuzungsbauwerke an diesem landschaftlich und historisch hoch sensiblen Ort bei Kosten von mindestens 40 Millionen Euro sind für uns nicht zu rechtfertigen. Den Rest des Beitrags lesen »