Offener Brief: Bruneck Ost und kein Ende

01/03/2018

Offener Brief an die Fraktionsverwaltung Bruneck/Ort

Bruneck OST und kein Ende

Sehr geehrte Herren!

Mit Bedauern mussten wir feststellen, dass die Fraktion Bruneck sich erneut von der Gemeinde vorführen hat lassen. Ein Dreijahresvertrag ermöglicht der Gemeinde wieder einmal, ihr Parkplatzproblem zu umgehen, indem der alte Fußballplatz als Parkplatz zweckentfremdet wird.

Wie es aussieht, ist der Wille der Bevölkerung für die Gemeinde nicht wichtig, und die Fraktion Bruneck Ort spielt anscheinend mit, obwohl mehr als 1000 Unterschriften ein deutliches Zeichen für den Erhalt der Zone als Naherholungs- und Freizeitfläche darstellen.

Wir fordern die Verantwortlichen in Gemeinde und Fraktion auf, diesen Platz im Sinne der Bevölkerung als Grünzone zu gestalten. Mehr als tausend Bürgerinnen und Bürger haben die folgende Aufforderung unterschrieben: „Im Bereich Eishockeystadion bzw. Rienzfußballplatz-Tennishalle soll eine weitere große Wohnbauzone errichtet werden. Wir sind der Meinung, dass diese zusammenhängende Fläche, eine der letzten noch nicht komplett verbauten Areale im Stadtgebiet, als Sport- und Naherholungszone erhalten und ausgebaut werden muss.“

Durch die verdichtete Bauweise, welche auf Kosten der Wohnqualität und zum Wohle der Baulobby geht, fehlen geeignete Freiräume, vor allem in Bruneck. Bruneck Ost bietet hierfür die besten Voraussetzungen: in Zentrumsnähe und doch in ruhiger Lage würde dieser Ort ein Refugium für soziale Kontakte, Freiraum für Sport und Treffpunkt für Alt und Jung darstellen.

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass es genügend öffentliche Grünflächen gibt, die in der Sonne liegen und schnell zu Fuß, mit dem Rad, sowie mit dem Rollstuhl oder Kinderwagen erreichbar sind. Diese ergänzen die Wälder, die vor allem bei hohen Temperaturen gerne aufgesucht werden. Der Grund beim derzeitigen Eisstadion würde sich sehr gut als Sportzone anbieten – für einen öffentlichen Garten eignet sich jedoch der Fußballplatz viel besser, da dieser über mehr Sonneneinstrahlung verfügt und schneller zu Fuß erreichbar ist. Je mehr öffentliches Grün vorhanden ist, desto höher ist die Lebensqualität in einer Stadt.

Wir fordern vor allem die Fraktion Bruneck dazu auf, unverzüglich den Willen der Bevölkerung ernst zu nehmen und mit der Umgestaltung des Platzes zu beginnen. Dieser Platz ist eine Schande für die Stadt und kann nicht länger in diesem verwahrlosten Zustand hingenommen werden.

Mit freundlichen Grüßen,
Der Ausschuss der PPP – Plattform Pro Pustertal
Gerhard Elzenbaumer, Christine Baumgartner, Hanspeter Niederkofler, Werner Franz

Bruneck, 23.2.18

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Mi 15.11.2017, Bruneck: Klimaschutz im Selbstversuch, Infoabend mit Edmund Brandner

11/11/2017

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Whatsalp: Unterzeichnung des Memorandums gegen die Alemagna-/Cavallino-Pläne – Kartitsch, 7. Juli

08/07/2017

https://whatsalp.org/de/1468-2/ –  Über dem Pustertal geht ein starker Platzregen nieder, als uns Anton in seinem neuen Elektroauto zum Ortsteil St.Oswald der Gemeinde Kartitsch hochbringt. Im Gasthaus Dorfberg unterzeichnen heute Abend VertreterInnen von Gemeinden und NGO’s aus Tirol, Südtirol und Belluno das Memorandum gegen die Alemagna-/Cavallino-Pläne. -> zum Artikel


Offener Brief an den neuen Ausschuss der Fraktion Bruneck und an den Bürgermeister: Grünflächen entlang der Rienz

23/01/2017

In der Fraktion Bruneck verfügen wir derzeit über einen großen verbauten Raum, private Flächen, Wald, ein paar Kinderspielplätze und zwei öffentliche Grünflächen. Bei einer dieser Grünflächen handelt es sich um den Kapuziner Garten, der nicht der Öffentlichkeit gehört und nur temporär genutzt werden kann. Bei der zweiten um den Grünstreifen entlang der Rienz, im Nord-Osten der Kuntnerbrücke.

In Bruneck gibt es viele Menschen, die nicht über einen eigenen Garten verfügen. Daneben gibt es Viele, die sich gerne im Grünen aufhalten, sich dort mit Freunden oder Gleichgesinnten treffen. Das können Berufstätige sein, die sich in der Mittagspause kurz entspannen wollen, Jugendliche, Familien mit kleinen Kindern oder ältere Menschen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass es genügend öffentliche Grünflächen gibt, die in der Sonne liegen und schnell zu Fuß, mit dem Rad, sowie mit dem Rollstuhl erreichbar sind. Diese ergänzen die Wälder, die vor allem bei hohen Temperaturen gerne aufgesucht werden. Je mehr öffentliches Grün vorhanden ist, desto höher ist die Lebensqualität in einer Stadt. Der Aufenthalt an einem fließenden Gewässer ist besonders erholsam. Auch die zahlreichen Rad-Touristen die am Pustertaler-Radweg unterwegs sind, brauchen Rastplätze. Den Rest des Beitrags lesen »


Flughafen-Volksabstimmung am 12. Juni

14/05/2016

noairportbzDie Stellungnahme der Plattform Pro Pustertal:

Bozen ist einer von vielen Kleinflughäfen in Europa, die kaum eine reale Funktion haben und hautpsächlich dem Prestigedenken regionaler Politiker und Wirtschaftsexponenten dienen. Vom Pustertal aus sind die nächsten Flughäfen, die Direktflüge nach ganz Europa und darüber hinaus anbieten, in eineinhalb bis drei Stunden erreichbar – das sind absolut normale Zugangszeiten. Der ausufernde Flugverkehr und speziell die Kurzstreckenflüge sind allgemein in Frage zu stellen. Stattdessen setzt man besser auf den Bahn-Fernverkehr, der auch kapazitätsmäßig ein viel größeres Potenzial bietet. Man sehe nur, wie sich die Bahnverbindungen Bozen-Rom entwickelt haben, ohne Subventionen des Landes.

Wir rufen auf, am 12. Juni zur Abstimmung zu gehen und mit NEIN zu stimmen.

Argumente, Materialien und Termine zur Flughafen-Abstimmung: www.no-airport.bz


Pressemitteilung zu Mahnwachen an peripheren Krankenhäusern

28/10/2015

Die PPP stellt sich entschieden hinter die Promotoren der heutigen Mahnwachen und ruft zu massiver Beteiligung auf. Die Sanität muss weiterhin absolute Priorität haben und sollte bei Sparmaßnahmen zuallerletzt betroffen sein. Die Krankenhäuser in Sterzing, Schlanders und Innichen müssen in vollem Umfang erhalten bleiben. Die Abwesenheit der SVP-Politiker soll das Gelingen der Mahnwachen wohl hintertreiben und macht bedauerlicherweise und zum wiederholten Mal deutlich, wie weit sich diese Partei von den existenziellen Bedürfnissen ihrer Bürger und Wähler entfernt hat!

Für die PPP Christine Baumgartner, Walter Harpf

Bruneck, 28.10.2015


Di 13.10.2015 Bruneck: Christian Felber – Wirtschaften und alle profitieren !?

06/10/2015

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